Erzählungen und Auszüge aus Tonbandaufzeichnungen des Auschwitzhäftlings Adolf Frankl, Tätowierungsnummer B 14395
Brief von Adolf Frankl an seine Familie. Er schrieb ihn im slowakischen Sammel- und Konzentrationslager in Sereď. Unter Lebensgefahr schmuggelte die treue Angestellte, Frau Gizela (Gizi) Somogyi, dieses Schreiben aus dem Lager und übergab es seiner Frau Renée, die sich in Bratislava im Bunker (Versteck) befand.
Am „Judenplatz“ mitten in Wien, unweit des Stephansdoms, am zentralen Ort der jüdischen Erinnerung, wurde vor vier Jahren eine Galerie eröffnet, die immer noch viel zu sehr im Schatten der beiden größeren Ausstellungen im Misrachi-Haus und der Dependance des Jüdischen Museums steht. Im „Art-Forum“ zeigt Thomas Frankl Bilder seines Vaters, Gemälde und Zeichnungen des Auschwitz-Überlebenden Adolf Frankl. Es sind Dokumente und Kunstwerke zugleich, kraftvoll und ausdrucksstark.
Antwortschreiben von Renée Frankl an ihren Mann. Sie schrieb diesen Brief im Versteck in Bratislava und die treue Angestellte, Frau Gisela (Gizi) Somogyi, schmuggelte auch dieses Schreiben in das Sammel- und Konzentrationslager in Sereď, Slowakei, und übergab es an Adolf Frankl.
Worte von Prof. Dr. Dieter Ronte, Kunsthistoriker, Direktor des Kunstmuseums Bonn, anlässlich der Eröffnung am 24. Oktober 2006 der Galerie ArtForum am Judenplatz 2 in Wien, mit Gemälden und Zeichnungen von Adolf Frankl „Visionen aus dem Inferno – Kunst gegen das Vergessen“
Ich schreibe es am 3. Sept. 1944 und der innige Wunsch meiner Seele durchdringt meine Gedanken, damit der seit Jahren leidenden Menschheit endlich Friede gewährt wird.
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